1.Herren, Herzhorn kann negativ Serie nicht beenden
06.12.2016Die 2 Punkte gehen verdient an die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz, doch aus Herzhorner Sicht war dennoch mehr drin. Die Blau Gelben kamen gut ins Spiel und führten auch schnell mit 4:1. Dies mag an der ungewöhnlichen Abwehrformation gelegen haben, bei der die Ausrichtung war, mit einer offensiv agierenden Spitze die rechte Rückraumposition in Person von Kim Reiter aus dem Spiel zu nehmen. Doch Ostsee blieb "ruhig" und fand mit dem taktischen Mittel - den 7. Feldspieler für den Torhüter zu wechseln- eine Lösung, die die Steinburger Defensive vor Probleme stellte. Das Spiel entwickelte sich so zu einem Duell auf Augenhöhe, bei dem die Abwehrreihen immer wieder von den kleinlich pfeifenden Schiedsrichtern verunsichert und mit 2-Minuten Hinausstellungen geschwächt wurden. Aufgrund der teils zweifelhaften Entscheidungen der Unparteiischen wurde die Partie immer hektischer und unruhiger. Resultat war eine frühe 2 Minuten Strafe gegen die Bank von Thomas Knorr- dem Trainer der HSG. Nicht gerade zimperlich sind die beiden Referees mit den Hinausstellungen umgegangen. 10 x 2- Minuten strafen hagelte es bei einem vermeintlich normalen Oberligaspiel. Keine der beiden Mannschaften vermochte es in der ersten Halbzeit die Überzahl in eine deutlichere Führung umzumünzen. Halbzeitstand 15:16!
Denkbar ungünstig begann die 2. Halbzeit. Erst geriet man in einen drei Tor-Rückstand und damit das Glück perfekt war, holte sich Sebastian Lipp die rote Karte ab. Gerade den dünn besetzten Rückraum hat es erwischt. Manfred Kuhnke war zum Reagieren gezwungen. Sowohl Abwehr als auch Angriff waren davon stark betroffen. Besonders die umformierte Offensive offenbarte Unsicherheiten und Unstimmigkeiten im Aufbau.Dies spiegelte sich schnell im Zwischenstand von 17:22 wieder. Von diesem Schock konnten sich die Mannen um Kapitän Lutz Wamser nicht mehr erholen. Die Herzhorner stockten aber nicht auf und ackerten weiter. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr konnten Torben Voss einem schönem Distanzwurf oder Paul Holst mit schönen Paraden Akzente setzen. Aber die Grömitzer spielten ihren „Stiefel“ souverän runter, wie man es von einer gestandenen Oberligamannschaft /-spielern erwartet. Bis 5 Tore konnte man sich noch mal an die Truppe um „Oldie“ Ambrosius heranarbeiten. Schlussendlich blieb es auch bis zum Schlusspfiff bei diesem Rückstand und so trennte man sich ergo 24:29 vom Tabellenzweiten.
Nächstes Heimspiel wird im Neuen Jahr am 14.01 um 16:30 gegen die Handballer von St.Pauli sein!
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