1.Herren, Herzhorn hält sich wacker
03.11.2014Die Begegnung begann temporeich, doch ohne viele Treffer. Zwar gingen die Gäste sofort mit einem Strafwurf 1:0 in Führung, doch die Hausherren blieben dran und hielten gut mit. Noch nach neun Minuten stand es 3:4 und erst als Christian Fahl eine Zeitstrafe erhielt, nutzten die Hamburger die Gelegenheit, etwas souveräner aufzuspielen und setzten sich bis zur 12. Minute auf 6:3 ab. Von da an dominierten sie die erste Halbzeit und zogen ein beeindruckendes Tempospiel auf, in dem jeder auch den Blick für seinen Mitspieler hatte. Doch die Timm-Schützlinge hielten dagegen. Marc Saggau glänzte mit starken Paraden im Tor und insbesondere Jannes Timm unterstrich seine Torgefährlichkeit. Dennoch lagen die Hausherren zur Pause mit 10:16 hinten.
Nach dem Seitenwechsel begann es hektisch mit Fehlversuchen auf beiden Seiten und es waren die Herzhorner, die sich zuerst fingen. Drei Tore in Folge von Jannes Timm sorgten für das 13:17 in der 35. Minute und die Aufholjagd war eingeläutet. Als dann auch noch Christian Fahl zum 15:17 einwarf, reichte es dem Hamburger Coach und er nahm ein Timeout, um seine Männer neu einzustellen.
Zwar fiel das 18:15 durch Oliver Brauer am Kreis und auch noch das 19:16 durch Kevin Herbst, doch die Herzhorner sahen ihre Chancen und glaubten an sich. Mit ganz viel Mut und Emotionen, angefeuert von ihren Fans verkürzten sie Tor um Tor und Jannes Timm glich zum 21:21 (44.) aus. Und nicht nur das: Lutz Wamser mit einem tollen Treffer von Kreis brachte sein Team kurz darauf sogar mit 22:21 in Führung und die Halle tobte. Doch trotz allem Einsatz: Die Partie kippte danach wieder langsam, aber sicher zu Gunsten der Gäste. Kevin Herbst brachte seine Mannschaft wieder auf Spur und traf zweimal, sodass die Blau-Gelben in der 51. Minute mit 23:25 zurücklagen.
Zwar lief in der Schlussphase Theo Boltzen noch einmal zu großer Form auf und war von den Gegnern nicht zu bremsen, doch diese ließen sich das Zepter nicht noch einmal aus den Händen nehmen. Sie setzten sich ab und das 29:24 (56.) sorgte für die endgültige Vorentscheidung. Die letzten Minuten der Partie mühten sich die Gastgeber, die Niederlage im Rahmen zu halten und mit dem 28:33 gelang ihnen dies auch. Ganz sicher ist nach dieser starken Leistung, dass die Timm-Schützling in der Liga keine Mannschaft fürchten müssen. Wenn der Knoten erstmal geplatzt ist, darf man sicher in naher Zukunft auch wieder mit Siegen der Mannschaft rechnen.
MTV Herzhorn: Tjark Bernhard, Marc Saggau, Mehmet Atamann – Ludger Lüders, Lutz Wamser 1, Arne Clasen, Lasse Janke 4, Johann Holst, Jörn Burghauser, Stephan Hinrichs 3, Theo Boltzen 8 (4), Jannes Timm 9, Christian Fahl 3
Zeitstrafen: 3/8
SR: Plath/Colschen
Bericht aus der Norddeutschen Rundschau vom 03.11.2014 (Online-Version)
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