Am Ende ging es ganz schnell. Mit einem finalen 9:0-Lauf distanzierte das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt den MTV Herzhorn, gewann mit 33:25 (17:14) und verteidigte die Tabellenspitze in der Oberliga.
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2.Herren, Niederlage beim direkten Konkurrenten
MJD1, Nichts zu holen gegen Flensburg
MJD1, Zufriedenheit trotz Niederlage
MJD1, Ein fast perfekter Sonntagsausflug der männlichen D
MJD1, Heimspiel gegen die SG Flensburg/ Handewitt
1.Herren, Erster Heimsieg für das Junior-Team
16.09.2011(Spielbericht von der Homepage der SG Flensburg/Handewitt 2)
Riesenjubel herrschte aber nicht. „Dieses Spiel wurde ganz klar über die Physis gewonnen", sagte SG-Trainer Klaus Gärtner. „Spielerisch ist die Mannschaft in dieser frühen Phase der Saison noch nicht stabil genug."
Damit hatte er zugleich indirekt den Spielverlauf beschrieben. Es war ein Auf und Ab. Stärkere Perioden wechselten sich mit Abschnitten ab, in denen sich Nachlässigkeiten häuften. Das galt speziell auch für die Abwehr, die gerade dem besten Herzhorner, Stephan Hinrichs (elf Tore), zu viel Platz ließ. „Wir wussten, dass er der Stärkste ist, aber wir haben nicht aggressiv genug gedeckt", meinte Klaus Gärtner. Wäre vielleicht eine frühzeitige kurze Deckung gegen den MTV-Rückraumspieler ein Mittel gewesen? Der Trainer: „Wir wollten ihn viel arbeiten lassen, damit er müde wird."
Aber Stephan Hinrichs hielt lange dagegen. Ebenso gelang es den übrigen Herzhornern, 50 Minuten lang die Nachteile eines schmalen Kaders wettzumachen. Wie lange würde die Kraft reichen? Philipp Hinrichs verwertete einen Abpraller zum 24:20 (46.) für das Junior-Team, das auf Lasse Scharge (Oberschenkel-Prellung) verzichten musste. Aber auch dieser Vorsprung brachte noch keine Ruhe.
Nun beorderte Klaus Gärtner den Linksaußen Jannis Koellner als „Wachhund" von Stephan Hinrichs. Hendrik Meyn glückte zwar noch der 24:24-Ausgleich (50.). Doch dieser taktische Schachzug fruchtete, zumal Herzhorn nun nichts mehr zuzusetzen hatte. Plötzlich klappte bei der SG-Reserve alles. Sogar ein weiter Abwurf von Torwart Paul Weidner landete im Netz, da sein Gegenüber Thorsten Nagel vom heranstürzenden Simon Hennig irritiert wurde und den Ball passieren ließ. Kurz darauf hieß es 33:24.
Junior-Team: Höck (39.-51.), P. Weidner (1 Tor) – Koellner (2), Finkenstein (1), Dibbert (2), Schmidt (5), Volquardsen (3), Walder (1), Blockus (6), J. Weidner (2), Hinrichs (1), Hennig (9/5)
MTV Herzhorn: Nagel, Stüdemann – Hesse (4), Dickmann, Lüders, Meyn (5), Voß (2), Hinrichs (11), Pingel (1), Boltzen (2)
Autor: ki
Riesenjubel herrschte aber nicht. „Dieses Spiel wurde ganz klar über die Physis gewonnen", sagte SG-Trainer Klaus Gärtner. „Spielerisch ist die Mannschaft in dieser frühen Phase der Saison noch nicht stabil genug."
Damit hatte er zugleich indirekt den Spielverlauf beschrieben. Es war ein Auf und Ab. Stärkere Perioden wechselten sich mit Abschnitten ab, in denen sich Nachlässigkeiten häuften. Das galt speziell auch für die Abwehr, die gerade dem besten Herzhorner, Stephan Hinrichs (elf Tore), zu viel Platz ließ. „Wir wussten, dass er der Stärkste ist, aber wir haben nicht aggressiv genug gedeckt", meinte Klaus Gärtner. Wäre vielleicht eine frühzeitige kurze Deckung gegen den MTV-Rückraumspieler ein Mittel gewesen? Der Trainer: „Wir wollten ihn viel arbeiten lassen, damit er müde wird."
Aber Stephan Hinrichs hielt lange dagegen. Ebenso gelang es den übrigen Herzhornern, 50 Minuten lang die Nachteile eines schmalen Kaders wettzumachen. Wie lange würde die Kraft reichen? Philipp Hinrichs verwertete einen Abpraller zum 24:20 (46.) für das Junior-Team, das auf Lasse Scharge (Oberschenkel-Prellung) verzichten musste. Aber auch dieser Vorsprung brachte noch keine Ruhe.
Nun beorderte Klaus Gärtner den Linksaußen Jannis Koellner als „Wachhund" von Stephan Hinrichs. Hendrik Meyn glückte zwar noch der 24:24-Ausgleich (50.). Doch dieser taktische Schachzug fruchtete, zumal Herzhorn nun nichts mehr zuzusetzen hatte. Plötzlich klappte bei der SG-Reserve alles. Sogar ein weiter Abwurf von Torwart Paul Weidner landete im Netz, da sein Gegenüber Thorsten Nagel vom heranstürzenden Simon Hennig irritiert wurde und den Ball passieren ließ. Kurz darauf hieß es 33:24.
Junior-Team: Höck (39.-51.), P. Weidner (1 Tor) – Koellner (2), Finkenstein (1), Dibbert (2), Schmidt (5), Volquardsen (3), Walder (1), Blockus (6), J. Weidner (2), Hinrichs (1), Hennig (9/5)
MTV Herzhorn: Nagel, Stüdemann – Hesse (4), Dickmann, Lüders, Meyn (5), Voß (2), Hinrichs (11), Pingel (1), Boltzen (2)
Autor: ki
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