Damen1, Vorbericht: TSV Lindewitt gibt seine Vistenkarte ab
03.12.2012Als souveräner Aufsteiger der Landesliga Nord des Vorjahres sorgte die Mannschaft um Trainerin Sigrid Frahm-Nielsen in ihrer ersten S-H-Liga- Saison gleich für Furore. Lange Zeit spielte man ganz oben mit, geriet dann aber nach einer Schwächephase kurz nach Weihnachten ins Mittelfeld, um dann zu Saisonende wieder Fahrt aufzunehmen. Als Ergebnis blieb ein mehr als respektabler dritter Tabellenplatz. Dieser berechtigte, da Tarps Reserve als Zweiter aufgrund der in der Oberliga spielenden Ersten nicht aufsteigen durfte, zu zwei Relegationsspielen gegen den Zweiten der Hamburgliga um einen Aufstiegsplatz. Dieses Anrecht trat man derzeit aber an den ATSV Stockelsdorf ab. Man wolle sich zunächst spielerisch noch mehr festigen, hieß es damals.
Die Herzhornerinnen mussten in der Saison 2011/12 zwei herbe Schlappen hinnehmen. Nach einer mißlungenen 27:36 Heimpremiere gab es auch im Rückspiel, zumindest in leicht verbesserter Verfassung, mit 26:19 nichts zu holen. Hier besteht aus Steinburger Sicht auf jeden Fall Nachbesserungsbedarf!
Diese Saison begann der TSV dort, wo er in der vergangenen aufhielt. Mit 6:0 Punkten startete man souverän, wies dabei die Aufsteiger HSG Reinfeld/Hamberge und SG WIFT in ihre Grenzen und servierte auch die HSG Kalkberg´06 ab.
Im darauf folgenden Spitzenspiel 1. gegen 2. unterlag man allerdings in der Helmut-Wriedt-Halle dem THW Kiel mit 26:20, sortierte sich aber über einen Sieg gegen den MSV in die Reihe der ärgsten Verfolger ein. Es folgte eine 27:23-Ausärtsniederlage gegen unseren letzten Gegner der SG Oeversee/Jarplund-Weding, die noch ins Bild passt, denn auch wir mussten uns dem satrken Rückraum der Südflensburgerinnen beugen. Über zwei weitere Niederlagen gegen die HSG Fockbek/Nübbel und dem Nachbarn HSG Tarp/Wanderup II geriet man mit nun 8:8 Punkten - das Nacholspiel gegen Slesvig IF steht noch aus - ins untere Mittelfeld.
Das ist schon reichlich Stoff, der dieses Spiel als äußerst interessant erscheinen lässt.
Der TSV lebt von seiner starken Abwehr, die mit Eike Petersen und Birte Jacobsen auch zwei solide Torleute vorweist. Über einen exzellenten Gegenstoß - vorgetragen von Katja Ochsenkühn und Steffi Sönnichsen, sucht man gern den schnellen Erfolg. Diesen zu unterbinden, muß das vorrangigste Ziel der Herzhornerinnen sein. Das dann viel der Gefährlichkeit des Gegeners genommen sein dürfte, bewiesen die Spiele von Fockbek und Oeversee, wo es beiden Gegnern gelang, diesen weitgehend auszuschalten.
Trotzdem, der Rest ist auch nicht ohne! Inke Sell, Nane Ewald und Jana Franzke - zu Saisonbeginn vom TSV Nord Harrislee II dazugekommen - bilden ein solides Rückraumgefüge. Im Zusammenspiel mit der immer gefährlich am Kreis agierenden Inga Nicolaisen wird der Herzhorner Abwehrverband erneut auf den Prüfstand gestellt werden.
Da muß die Abstimmung zwischen Annika Schulz, Janna Wilcke und Maike Langenberg im Deckungszentrum schon stimmen.
Mit einer ähnlich guten Einstellung über 60 Minuten, wie zuvor gegen Oeverseee bereits 50 Minuten gezeigt, in Verbindung mit Unterstützung der heimischen Fans kann das klappen.
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