Der „Ladies-Cup“: Eine Erfolgsstory dank des DOSB
09.07.2013
Die erste Auflage des „Ladies-Cup“ fand im Rahmen des 1. bundesweiten Frauensportaktionstags statt und wurde so von der renommierten Organisation protegiert.
Wie wichtig das war, weiß keine besser als die Erfinderin und Initiatorin des „Ladies-Cups“, Doris Birkenbach: "Wir haben uns damals an die DOSB-Aktion angeschlossen und das war sehr hilfreich. Der DOSB war uns ein großartiger Partner", bedankt sich die Vizepräsidentin des HVSH. "Allein ist eine so ungewöhnliche Idee schwer umzusetzen, doch mit dem DOSB im Rücken hatte die Idee von Beginn an eine viel höhere Durchschlagskraft.“ Denn vorher sei der Gedanke nicht ernst genommen worden", erinnert sich Birkenbach: "Erst mit dem DOSB als ‚Zugpferd‘ gewann das Turnier einen höheren Stellenwert, der es uns ermöglichte, das Turnier so aufzuziehen wie geplant."
Der erste „Ladies-Cup“ fand 2007 in Garding statt, mit vier Mannschaften und ungefähr fünfzig Spielerinnen. Die finanzielle und materielle Unterstützung des DOSB ermöglichte nicht nur eine groß angelegte Werbeaktion, sondern auch ein buntes Rahmenprogramm am Turniertag. Zudem erhielt jede Spielerin ein Teilnehmer-Shirt; ein Brauch, der sich bis heute gehalten hat. Der Austragungsort wechselt jedes Jahr, außer (zweimal) in Garding fand der Cup bereits in Burg, Hohen, Hürup und Todesfelde statt. "Wir wollen durch die Lande ziehen und das Turnier so in die verschiedenen Regionen tragen und seinen Gedanken verbreiten", erklärt Birkenbach die Ortwechsel.
2013 war der TSV Lindewitt Gastgeber für fünf Mannschaften, was eine optimale Größe für das Teilnehmerfeld sei, wie die Vizepräsidentin findet: "Wir hatten 2011 in Todesfelde acht Mannschaften. Da wurden die Pausen für jedes Team sehr lang und es entwickelte sich ein aus meiner Sicht zu starker Wettbewerbscharakter. Wir wollen die Freude am Handball fördern, den Spaß am Sport - das Gewinnen ist dabei sekundär." 2014 wird der „Ladies-Cup“ wohl nach Glücksstadt weiterziehen und der MTV Herzhorn - seit Jahren ein regelmäßiger Teilnehmer - die Gastgeberrolle übernehmen.
Die Resonanz der Teilnehmerinnen auf den „Ladies-Cup“ ist durchweg positiv. Die meistern Teilnehmerinnen kommen mit ihren Teams immer wieder, viele von ihnen nehmen sonst nicht mehr am regulären Spielbetrieb teil. "Für die Frauen ist der ‚Ladies-Cup‘ ein Highlight des Jahres", freut sich Birkenbach. Wenn diese Frauen dem Handballsport durch das Turnier erhalten bleiben, "haben wir schon viel erreicht", so die Vizepräsidentin. "Wir verlieren leider viele Frauen, die sich wegen ihrer Familie gegen den Handball entscheiden. Das ist bei Männern anders. Mit diesem Turnier können die Frauen Anschluss an unseren Sport halten und uns gelingt es so vielleicht, den ‚Drop out‘ zu verringern."
Im Verband genießt das Turnier auch deshalb inzwischen volle Rückendeckung, der HVSH übernimmt einen Großteil der Organisation und trägt die Kosten. "Das ist es uns wert. Alle anfänglichen Vorbehalte sind verschwunden, das Turnier ist voll akzeptiert", stellt Birkenbach zufrieden fest. "Als Verband möchten wir den Handball in den Köpfen der Frauen halten und die Bindung an den Sport fördern. Das funktioniert mit diesem Turnier wunderbar."
Verfasst am 26.06.2013 von Adamski
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MJD2 -vs- HSG Horst/Kiebitzreih 25.01.26-13:30; Ergebniss: 23 : 27 |
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WJD1 -vs- HSG Holstein Kiel/Kro 25.01.26-12:00; Ergebniss: 26 : 17 |
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TuRa Meldorf 2 -vs- WJE2 24.01.26-11:00; Ergebniss: 11 : 16 |
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WJE1 -vs- SG Dithmarschen Süd 24.01.26-14:30; Ergebniss: 28 : 17 |
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WJC2 -vs- HSG Eider Harde 24.01.26-11:15; Ergebniss: 27 : 27 |
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HSG FONA -vs- WJA 24.01.26-15:00; Ergebniss: 36 : 29 |
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MJE2 -vs- MTV Heide 2 24.01.26-13:00; Ergebniss: 33 : 6 |
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MJE1 -vs- MTV Heide 24.01.26-11:30; Ergebniss: 32 : 6 |



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