, Info: JBL beendet Gruppenphase
07.02.2014Mit viel Optimismus im Vorfeld starteten die fünf Teilnehmer der nördlichsten Oberliga in das Abenteuer Jungendbundesliga. Erstmals initiiert fanden sich 32 Teams in 8 Gruppen eingeteilt, um die Leistungsspitze des weiblichen Jugendbereiches auszuspielen.
Die Gruppenphase endete am 1./2.Februar mit der letzten Spielrunde und brachte auch erste Erkenntnisse. Nimmt man die Ergebnisse der Gruppenspiele als Grundlage für eine erste Aussage, so darf klar konstatiert werden, dass in Deutschland selbst in den 32 vermeintlich besten Mannschaften der Altersklasse noch ein himmelweiter Leistungsunterschied besteht.
Mit der Brille eines Nordlichtes betrachtet setzte sich der Buxtehuder SV als Gruppenerster klar durch, gab lediglich in einem Spiel gegen den TV Aldekerk Punkte ab. Als Gruppenzweite qualifizierten sich die HSG Handewitt/Nord Harrislee hinter der HSG Blomberg Lippe sowie erst auf der Zielgeraden des letzten Wochenendes über ein 26:26 gegen Frankfurter HC der VfL Bad Schwartau.
Für den TSV Owschlag und den TSV Ratekau waren es denn eher Lehrjahre statt Herrenjahre. Beiden Mannschaften gelang kein Sieg in den jeweiligen Gruppen und so beendeten sie das Abenteuer JBL abgeschlagen. Es bleibt sicher ein einmaliges Erlebnis für beide Teams, allerdings dürften sowohl Hilke Obeloer (TSV Owschlag) als auch Heiko Grell (TSV Ratekau) eine höhere Erwartungshaltung in diese Spiele gesetzt haben. Bei beiden reifte die Erkenntnis aber ebenso sehr früh, dass sie aufgrund von Verletzungen keinen für diese Klasse breit genug gefächerten Kader besitzen, sondern auf die Qualitäten von Einzelspielerinnen bauen mussten. Das reicht dann doch nicht, um ganz oben dabei sein zu können.
Wie gehts weiter?
Im Achtelfinale am Wochenende 22./23.Februar dürfte der Buxtehuder SV mit dem TV Oyten nicht nur einen regionalen Gegner aufs eigene Parkett bitten, sondern eine sicherlich lösbare Aufgabe vor Augen haben. Weitaus schwerer hat es da der VfL Bad Schwartau beim TSG Ketsch.
Der Kurpfälzer Jugendableger des Drittligisten "Ketscher Bären" ist eine ganz harte Nuss, wobei jüngst der Wechsel von Jugendnationalspielerin Lisa Friedberger zum Bundesligisten Bensheim ein wenig für Unruhe sorgte. Hier ist also Spannung pur zu erwarten!
Mindestens ebenso hoch hängen die Früchte denn auch bei der HSG Handewitt/Harrislee, die im März zu Gast beim HC Leipzig ist. Herluf Linde, Trainer der HSG, wird sicher den Kontakt zum TSV Ratekau suchen, um sich noch einige wichtige Infos einzusammeln. Der TSV war ja Gruppengegner der Leipzigerinnen und kassierte mit 42:16 und 11:37 zwei deutliche Klatschen. Ob dieser Erfahrungen kann Trainer Heiko Grell schon ein Lied der Stärken des HC singen
Die Viertelfinale finden dann am 8./9.März statt.Hierüber zu spekulieren wäre allerdings mehr als vermessen
Und abschließend heißt es für die Gewinner dieser Spiele dann am 26./27. April "Final Four".
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TuRa Meldorf 2 -vs- WJE2 24.01.26-11:00; Ergebniss: 11 : 16 |
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WJE1 -vs- SG Dithmarschen Süd 24.01.26-14:30; Ergebniss: 28 : 17 |
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2.Damen -vs- SG Dithmarschen Süd 21.01.26-20:30; Ergebniss: 25 : 38 |
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WJE2 -vs- HSG Marne/Brunsbütte 18.01.26-10:30; Ergebniss: 17 : 23 |
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WJD2 -vs- TuRa Meldorf 18.01.26-12:00; Ergebniss: 15 : 30 |
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MJE1 -vs- TSV Weddingstedt 18.01.26-13:00; Ergebniss: 26 : 16 |
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MTV Heide -vs- MJD2 18.01.26-11:20; Ergebniss: 10 : 12 |
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HSG Mönkeberg-Schön -vs- MJC 18.01.26-11:00; Ergebniss: 24 : 23 |



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